Sonstiges

Die Abenteuer, die man in Nicaragua zu erleben bekommt, sind zu vielfältig, um sie alle hier aufzuführen. Bei den folgenden handelt es sich um einige beliebte Aktivitäten unserer Gäste. Der Empfangstisch wird Ihnen gern diese Aktivitäten oder andere Unternehmungen organisieren.

hiking

Wandern

Das Wandern im tropischen Trockenwald des Laguna Apoyo Naturschutzgebietes ist eine der beliebtesten Aktivitäten Nicaraguas für junge Leute. Speziell ausgebildete Reiseführer führen Sie durch diese Welt voll exotischer Vogel- und Tierarten. All Ihre Anstrengungen des Alltags werden hier mit unvergesslichen Erinnerungen belohnt, die Sie später mit Familie und Freunden teilen können.

diving

Tauchen

Die Lagune bietet Ihnen Gelegenheit, vulkanische Höhlen zu erforschen, die von fünf weltweit einzigartigen Fischarten bewohnt werden. Eine Tauchschule, die sich wenige Gehminuten vom Resort entfernt befindet, bietet Ihnen Unterricht durch PADI-geprüfte Tauchlehrer, dazu das nötige Equipment, und Tourguides, die Ihnen Geheimnisse zum tiefsten See Zentralamerikas verraten. Hierbei handelt es sich um eine der einzigartigsten Taucherfahrungen weltweit. Verpassen Sie diese nicht.

sports

Wassersport

Ruderboote, Ruderboards und Kayaks stehen Ihnen an den Ufern des Resorts zur Verfügung, dem längsten Strand des Vulkankraters der Laguna Apoyo. Schnellboote und Jet-Skis sind in diesem See verboten. Dank des stetig 29 Grad warmen Wassers können Schwimmer viele Stunden im Wasser verbringen oder einfach eine kurze Schwimmpause auf dem Schwimmdeck einlegen. Die kräftigen Winde im Januar und Februar sind ideal für Surfer geeignet, die hier üblicherweise mit ihrem eigenen Equipment anreisen.

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Fischen

Der Lake Nicaragua, einige Kilometer vom Apoyo Resort entfernt, ist der größte See Zentralamerikas und ist sogar größer als der Lake Erie in den Great Lakes. Hochseeboote bieten hier die Möglichkeit, Kampffische zu fangen, wie beispielsweise den weltweit einzigen Süßwasserhai, den Guapote oder den Barsch, während Sie die entspannende Atmosphäre hier genießen und an einem eiskalten Erfrischungsgetränk oder einem heimischen Bier nippen.

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Reiten

Legen Sie Ihr Infomaterial zur Seite und reiten Sie ins Herz von Nicaragua. Reiten Sie durch Nicaraguas historische Städte und erfahren Sie Interessantes über die reichhaltige Geschichte und Volkskunde. Reiten Sie weiter durch diese wunderbaren Landschaften, entlang der Kante eines erloschenen Vulkans und erhalten Sie spektakuläre Ausblicke auf die Laguna de Apoyo, eine der Perlen dieses Landes. Am Wegesrand werden Sie von fröhlich neugierigen Kindern begrüßt und mit einem freundlichen „Buenos días“ oder „Bienvenido“ von Einheimischen willkommen geheißen. Ein weiteres fantastisches Abenteuer lockt.

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Volcano Boarding

Wenn Sie so richtig abenteuerlustig sind, dann sollten Sie Volcano Boarding auf keinen Fall verpassen. Mit Recht dürfen Sie auf Ihrer nächsten Cocktailparty stolz berichten, wie Sie einen dampfenden Vulkan bezwungen haben. Nachdem Sie die Spitze erklimmen, werden Sie mit speziell dafür hergestellten Schlitten und Boards den Vulkan hinuntergleiten und dabei eine der atemberaubendsten Erfahrungen Ihres Lebens machen. Ausflüge zu diesem Vulkan können am Empfangstisch mit ausreichendem Zeitvorlauf organisiert werden.

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Bootstouren

Eine ein- oder zweistündige Bootstour zu den kleinen Inseln in der Nähe von Granadas Seeuferpark wird Sie in die Welt von Wasservögeln entführen, und zwar bei 10 Grad kälteren Temperaturen als am Festland. Die Inseln entstanden, als es zu einer gewaltigen Explosion am nahegelegenen Mombacho-Vulkan kam (heutzutage Nationalpark), womit 365 kleine Inseln geformt wurden. Diese Inseln werden von allen Bevölkerungsschichten Nicaraguas bewohnt - vom einfachen Fischermann, der hier seit Jahrtausenden zu Hause ist, bis hin zu reichen Familien, die hier ihr Feriendomizil haben. Besuchen Sie die kleine Festung, die von Spaniern nach der Plünderung durch englische Piraten erbaut wurde. Henry Morgan wollte die Bewohner Granadas somit vor zukünftigen Piratenangriffen warnen. Mit dem Bootsführer können Sie arrangieren, an einer der Inseln von Bord zu gehen, um in einem Restaurant zu essen. Ein ganzer Tag in einer Umwelt, die der des Festlandes in keinster Weise gleicht. Hierbei handelt es sich um eine der beliebtesten Touristenattraktionen Granadas.

Ungefähr 30 Minuten Autofahrt vom Apoyo Resort entfernt finden Sie einen der aktivsten Vulkane Nicaraguas. Der Masaya-Vulkankomplex ist der einzig aktive Vulkan weltweit, den Besucher befahren und oben direkt an der Kraterkante bestaunen können. Im Vulkan Masaya Nationalpark befindet sich auch ein hervorragendes Museum zum Thema Vulkanologie. Besucher können hier mit einem Ranger auf Tour gehen und Lavaröhren sowie Fledermaushöhlen kennenlernen.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Vulkanen in Subduktionszonen spuckt dieser Vulkan jede Menge flüssige, basaltische Lava aus. Zu Zeiten der spanischen Eroberer befand sich hier ein aktiver Lavasee und es wurde berichtet, dass es Versuche gab, das geschmolzene „Gold“ des Vulkans zu extrahieren. Angeblich wurden hier auch Jungfrauen hineingeworfen, um so die Götter zu befrieden.

Masaya ist ein Komplex, der aus einem 6 x 11,5 km langem Krater besteht, und zwar mit steilen, bis zu 300 m hohen Wänden und einer Gruppe an Kegeln, die in jüngster Zeit entstanden. Es gibt eine Vielzahl an Gipfelkratern, inklusive des derzeit aktiven Santiago-Kraters.

Hintergrund:

Der Masaya-Krater bildet den Nachfolger des massiven, pyroklastischen Schildvulkans Pleistocene Las Sierras, der in den Krater stürzte, nachdem es über die letzten 6-7000 Jahre zu einer Reihe an plinianischen Eruptionen kam. Teile des Kraters sind mit einem See gefüllt.

Jüngste Aktivitäten des Masayakomplexes stammen aus mehr als einem Dutzend Schlitzen in einem kreisförmigen Bruchsystem mit 4 km Durchmesser. So entstanden die Zwillingsvulkane Nindirí und Masaya, die Quelle historischer Eruptionen, am südlichen Ende des Bruchsystems.

Vor 2500 Jahren wurde vom Masaya eine gewaltige basaltische, plinianische Tephra ausgespuckt. Historische Lavaströme bedeckten den Großteil des Kraterbodens und haben einen See am anderen Ende des Kraters in östlicher Richtung gebildet. Ein Lavastrom einer Eruption im Jahr 1670 bedeckte die nördliche Kraterkante.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ganz in der Nähe ist der Nicaragua-See, der größte See im Südwesten Nicaraguas und eines der markantesten landschaftlichen Merkmale des Landes. Er ist auch der größte See Zentralamerikas und einer der größten weltweit. Die Einheimischen nennen ihn den Cocibolca und die spanischen Siedler Mar Dulce - beides bedeutet „süßes Meer“. Sein aktueller Name soll von Nicarao, einem Stammeshäuptling stammen, dessen Volk an den Ufern des Sees lebte.

Die kleinen Inseln „Las Isletas“

Der See hat mehr als 400 Inseln, von denen 300 weniger als 8 km entfernt von der Stadt Granada liegen, und zwar am nordwestlichen Ufer. Die meisten der Inseln sind von einer reichhaltigen Vegetation bedeckt wie beispielsweise tropischen Fruchtbäumen. Einige der Inseln sind bewohnt.

Die 365 Inseln angrenzend an Granada sowie die Vielfalt an Wasservögeln der Inseln können auf einer zweistündigen Bootstour ab Granadas Lakeshore Park erreicht werden. Kayaktouren werden angeboten, und Kayaks können gemietet werden, um sich eigenständig umzuschauen.

Geographie

Der See hat eine ovale Form mit einer Fläche von 8157 m2. Er ist 177 km lang und seine durchschnittliche Breite beträgt 58 km. Mittig ist der See ca. 18 Meter tief und am südlichen Ende seiner größten Insel, Ometepe, erreichen seine Gewässer eine Tiefe von 60 Metern.

Man vermutet, dass der Nicaragua-See zusammen mit dem Managua-See im Nordwesten einst Teil einer Meeresbucht war und als Ergebnis vulkanischer Eruption zu einem Binnengewässer wurde, verbunden mit dem Tipitapa-Fluss. Die ursprünglichen Salzwasserfischarten passten sich daran an, dass das Salzwasser nach und nach zu Süßwasser wurde. Der Nicaragua-See ist das einzige Süßgewässer, welches Meerestiere birgt, wie beispielsweise Haie, Schwertfische und Tarpunen.

Mehr als 40 Flüsse münden in diesen See, der größte von ihnen der Tipitapa-Fluss. Der San Juan Fluss fließt von diesem See ab, und zwar 180 km weit vom südöstlichen Ufer durch ein dicht bewaldetes Gebiet in die Karibik. Der Fluss San Juan bildet streckenweise die Grenze zwischen Nicaragua und Costa Rica. Im Südwesten ist der See vom Pazifischen Ozean durch eine 19 km breite Landzunge, die Rivas Isthmus, getrennt.

Geschichte

Seit Ende der spanischen Regierungszeit im Jahr 1821 ist der Nicaragua-See eine Transitzone zwischen der Karibik und dem Pazifik. Die Route in Richtung San Juan-Fluss, über den See und dann die Rivas-Halbinsel hinweg, bis hin zur Stadt San Juan del Sur, wurde um 1850 herum von Cornelius Vanderbilt für den Transport von Glückssuchern zu den Goldminen Kaliforniens genutzt und von San Francisco zurück zur Ostküste der USA. Unter diesen Reisenden befanden sich Mark Twain und William Tecumseh Sherman. Dieselbe Route wurde einst vom US-amerikanischen Kongress als transozeanischer Kanal in Erwägung gezogen und wird dies auch heute noch, nämlich von der heutigen Regierung Nicaraguas.

Die Gäste des Apoyo Resorts haben das Glück, sich nur 20 Minuten Fahrt entfernt von einer der beliebtesten Städte Nicaraguas zu befinden, der Kolonialstadt Granada. Diese fast 500 Jahre alte Stadt bietet unglaublich viele Fotomotive; Postkartenmotive hinter jeder Kurve.

Besuchern bietet sich eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und es gibt jede Menge Alleen zu entdecken. Restaurants mit traditioneller, italienischer oder amerikanischer Küche. Viele Restaurant bieten die Möglichkeit, draußen zu speisen, und zwar in einer Straße namens Calzada, die bekannt ist für ihr farbenfrohes Straßenleben. Museen, Pferdekutschen, die alte restaurierte Kathedrale, durchreisende Verkäufer, die wunderschönen, handgemachten Schmuck anbieten sowie Kayakfahrten oder Bootsverleih im nahegelegenen Nicaragua-See mit seinen faszinierenden Inseln und beliebten Freizeitbeschäftigungen. Wenn Sie schließlich müde vom lebhaften Ambiente dieser tollen Stadt sind, dann können Sie in nur wenigen Minuten zu Ihrem ruhigen, friedvollen Resort zurückkehren.

Diese Stadt wurde von Hernández de Córdoba nach der alten spanischen Stadt Granada benannt. Diese hielt mit den katholischen Königen Spaniens den arabischen Angreifern im Zuge eines Eroberungsfeldzuges am längsten stand. Granada in Nicaragua war historisch gesehen die zentralamerikanische Schwesternstadt von Antigua, Guatemala. Während der Kolonialzeit genoss Granada eine florierende Handelszeit mit seinen Häfen am Atlantik, durch den Nicaragua-See (auch bekannt als Cocibolca) und dem Fluss San Juan.

Diese Stadt wurde Zeuge und Opfer unzähliger Schlachten und Invasionen englischer, französischer und niederländischer Piraten, die Nicaragua übernehmen wollten. Granada wurde allein zweimal durch den berühmt-berüchtigten englischen Piraten Henry Morgan geplündert, der von der Karibik über den Fluss San Juan kam. Im Jahr 1858 wurde die Stadt von William Walker, dem amerikanischen „Filibustero“ geplündert und niedergebrannt, welcher das gesamte Land beherrschen und es in einen Sklavenstaat verwandeln wollte.

Granada ist schon lange Handelszentrum, insbesondere für Holz, Gold und Silber. Granadas Wirtschaft wächst stetig an, da diese Stadt zu einem touristischen Knotenpunkt geworden ist. Obwohl Granada die sechstgrößte Stadt Nicaraguas bleibt, ist sie für ihre gut erhaltene Architektur aus Kolonialzeiten bekannt. Seit einigen Jahren gibt es sogar einen Immobilien-Boom, in dessen Zuge viele Europäer und Amerikaner Immobilien kaufen und diese renovieren, um sie im Rentenalter bewohnen oder als Feriendomizil nutzen zu können.

Das am Berghang gelegene Dorf Catarina ist hauptsächlich bekannt für seinen Aussichtspunkt „Mirador de Catarina“, den man über einen an Felsen gelegenen Fußweg an der Vulkankante des Kratersees Laguna de Apoyo erreicht. Es ist auch bekannt für seine „Viveros“ (Gärtnereien), welche Zierpflanzen für Haushalte in ganz Nicaragua züchten.

Catarina verfügt über Restaurants und einige Souvenirgeschäfte, in denen Sie lokale Kunsthandwerkprodukte kaufen können, wie z.B. Keramik und Gartendekoration.

Der Mirador de Catarina liegt auf einem der höchsten Hügel um die Laguna de Apoyo herum und bietet somit die besten Panoramablicke. Dort steht man an der Oberkante eines riesigen Vulkankraters und überblickt dabei die Laguna de Apoyo, eingebettet in die dort befindlichen Wälder. Von diesem Aussichtspunkt aus können Sie auch die Stadt Granada erblicken sowie den Nicaragua-See und seine 365 Inseln, den Mombacho-Vulkan-Nationalpark bis zum Süden und bei guten Sichtverhältnissen sogar die Gipfel der Zwillingsvulkane von Ometepe. Wahrhaft atemberaubend!

Dieser Aussichtspunkt ist ein beliebtes Wochenendausflugsziel und Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Genießen Sie hier die Aussicht, essen Sie eine Kleinigkeit in einem der Restaurants oder werfen Sie einen Blick durch das Teleskop. Die Einheimischen präsentieren hier stolz ihre wohlgepflegten Pferde und bieten Ausritte zu günstigen Preisen an. Es wird gesagt, dass es hierbei um den Lieblingsort des jungen Augusto Sandinos handelte. Hier kam er, wenn er wichtige Entscheidungen treffen musste.